place2help fragt. Gabi & Jochen Henkel antworten.

[„place2help fragt… “ ist ein festes Format dieses Blogs. Hier wollen wir Menschen, die sich für die Zukunft der Stadt einsetzen, eine Plattform geben, um Ihre Ideen und Gedanken für München zu präsentieren.]

hh_buero_lachend-1Gabi und Jochen Henkel, Inahber Henkel & Henkel GmbH & Co. KG

Mitten im bodenständigen Sendling betreut die Unternehmensberatung Henkel + Henkel seit 2008 Freiberufler und Mittelständler. Mit individuellen Lösungen und Ideen erhalten die Kunden Klarheit. Hierbei reicht das Beratungsspektrum der beiden Inhaber Gabriele und Jochen Henkel vom klassischen Coaching über Inhouse-Trainings bis zur Strategieberatung. „Wir stehen für Klarheit, Leichtigkeit und Erfolg. Und sehen uns als Wegbegleiter unserer Kunden“, so Jochen Henkel.

Was verbindet Henkel & Henkel mit München?

Gabi Henkel: Großstadtflair mit viel Natur. Die Isar ist eine wahre Lebensader und absolute Bereicherung. Außerdem bietet München – neben dem ganzen Trubel – unglaublich viele, schöne und ruhige Ecken. Ob die kleine Parkanlagen in den einzelnen Stadtteilen oder die angrenzenden Waldflächen und natürlich die nahen Berge. Das ist für mich Lebensqualität pur.

Jochen Henkel: München ist für mich seit über 20 Jahren Heimat, Lebensmittelpunkt und seit fast 10 Jahren auch Sitz unserer Beratungsfirma geworden.

Wenn Sie das Sagen hätten und Geld keine Rolle spielt: welches Projekt würden Sie in München realisieren?

Gabi Henkel: Den Mittleren Ring inkl. aller Einfallstraßen komplett untertunneln und somit: „Freie Bahn für Fußgänger und Radfahrer oberirdisch“. Das wäre tatsächlich traumhaft! Und natürlich würde ich die alten, kleinen Handwerksbetriebe wieder in die Münchner Innenhöfe und mitten in unsere Wohnviertel holen. Den Schuster, Schneider… All die Gewerke, die wir im Alltag einfach brauchen.

Jochen Henkel: Ich würde bunt gemischte Wohnquartiere schaffen, die vor allem auch jungen Familien das Bleiben und Arbeiten in der Stadt ermöglichen. Das bedeutet, familiengerechte Wohnungen ebenso wie seniorenfreundliche Wohnungen. Eine gesunde Vermischung von Jung und Alt in den Stadtquartieren fördern.

Welches Potenzial schlummert in München, das wir noch nicht oder noch nicht vollständig geweckt haben?

Gabi Henkel: In der Tat die künstliche Überteuerung von Wohnraum und Lebenskosten zu grounden. Wir haben München als eine lebenswerte Stadt kennengelernt. Und dazu gehören unbedingt alle Bevölkerungsschichten, Mulit-Kulti, und, und, und. Lasst uns auch dieses alte, gemütliche München wiederentdecken!

Jochen Henkel: München ist eine reiche und offene Stadt. Hier liegt das größte Potential: München für Menschen weiter öffnen, teilen und teilhaben lassen.

Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung für München in den nächsten 10 Jahren?

Gabi Henkel: Modernisierung und Optimierung der öffentlichen Verkehrsmittel inkl. größere Park & Ride-Flächen an der Stadtgrenze und staatlich geförderten Tickets. Dadurch erhoffe ich mir einen wirklichen, spürbaren Rückgang des Stadtverkehrs und logischer Weise eine Entspannung von der Umwelt und für uns alle. Es gibt doch schon längst sehr spannende Konzepte für ressourcenschonende Bahnen.

Jochen Henkel: Neben dem Thema Verkehr und Infrastruktur sehe ich die größte Herausforderung darin, München auch für die „einfachen“ Menschen lebenswert zu halten. Das bedeutet bezahlbarer Wohnraum – besonders in den alten Stadtvierteln – und gute Bildungs- und Integrationsangebote.

Was heißt unternehmerisches Engagement für Sie?

Gabi Henkel: Eindeutig: Ganzheitlichkeit. Verdienen und verdienen lassen, ein Miteinander, gelebte Werte.

Jochen Henkel: Unternehmerisches Engagement heißt für mich die eigenen Werte leben können, Geben zu können, über den Tellerrand blicken ,neugierig bleiben, offen sein für Neues.

Welchen Beitrag kann eine Plattform wie place2help aus ihrer Sicht für einen lebenswerten und zukunftsfähigen Standort leisten?

Gabi Henkel: Meinungsbildung, Impulse setzten und ein lebendiges Netzwerk bieten.

Jochen Henkel: place2help kann zum Einen Mut machen, Engagement zu zeigen und zum Anderen eine Plattform sein, um viele Menschen über die gemeinsammen Interessen und Werte zusammenzubringen.

15. Dezember 2016 von place2help
Kategorien: Allgemein, place2help fragt | Schreibe einen Kommentar

Unsere Projekte im Gespräch: ISAR-POKAL und ISAR-Treiben – das Isarflussbad für einen Tag

Das Team von Isarlust e.V. steckt mitten in der Finanzierungsphase für ihr Projekt „Isarflussbad für einen Tag“. Wir haben mit den Machern über ihr Projekt gesprochen.

 

Slider_neuErzählt uns doch kurz was zur Geschichte vom Isarflussbad. Wie ist die Idee entstanden, mitten in der Stadt ein Bad mitten im Fluss zu errichten?

Eigentlich liegt die Idee auf der Hand. Die innerstädtische Isar ist sowohl räumlich als auch historisch das Zentrum der Stadt, ist Lebensader für viele seiner BewohnerInnen. Die Isar hat außerdem stets Badewasser und manchmal sogar Trinkwasserqualität – ein enormer Vorteil verglichen mit der Spree in Berlin oder dem East River in New York, wo unsere FlussbadkollegInnen gegen die Wasserverschmutzung kämpfen. Wir vom Isarlust e.V. setzen uns im innerstädtischen Isarraum für mehr Lebensqualität und lebendige Straßen- und Platzräume ein, denn gerade im immer dichter werdenden München bekommen diese öffentlicher Räume mehr und mehr Wert. Auch das Wasser sollte öffentlicher Raum sein und die Isar den Münchnerinnen und Münchnern zugänglich gemacht werden.

 

Beim Flussbad für einen Tag können sich Mit-Schwimmer für den ISAR-POKAL oder fürs ISAR-TREIBEN anmelden. Was genau erwartet die Münchner dort?

Je nachdem, ob man sich eher als sportlicher oder gemütlicher Typ bezeichnen mag – die Möglichkeit, sich mit anderen in Schnelligkeit zu messen und Preise zu ergattern oder das Stadtzentrum ganz entspannt aus vom Wasser aus zu genießen. So oder so, der 3. Juli ist eine historische Gelegenheit, erstmals seit 1839! wieder in diesem Flussabschnitt zu schwimmen. Also ein geschichsträchtiges Erlebnis und in jedem Fall ein

Perspektivenwechsel auf die Stadt – der Blick vom Wasser aus auf den Turm des Dt. Museum ist wirklich imposant!

 

Warum habt Ihr Euch für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Wir waren beeindruckt vom Beispiel aus New York, wo drei junger Designer mit ihrem grandiosen Idee von einem plusförmigen Pool im East River ganz NYC begeisterten. Inzwischen haben sie mehrere hunderttausend Dollar für ihre Idee vom + POOL eingesammelt. Da dachten wir: das geht in Münchnen doch auch! Gut, wir setzen den Maßstab etwas tiefer an, aber finden durchaus, dass eine Idee, von der letztendlich die ganze Stadtgesellschaft profitiert, auch von der Stadtgesellschaft initiiert werden kann und sollte. Wenn ein Crowdfunding funktioniert, ist das doch der beste Beweis dafür, dass die Bevölkerung hinter der Idee steht!

 

Was habt Ihr bisher bei Eurer Kampagne erfahren oder gelernt und was möchtet ihr anderen Crowdfundern mit auf den Weg geben?

Crowdfunding läuft nicht einfach so nebenher, sondern bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit deshalb: den doppelten Arbeitsaufwand wie geplant miteinrechnen 😉 Aber dafür gibt es auch doppelt so schönes Feedback: ist ist einfach toll, wenn sich Leute für deine Idee begeistern, Lob hinterlassen, anderen ihr erzählen und sie so in die Welt tragen.

 

Wie geht es weiter, wenn die Fundingphase erfolgreich beendet wurde?

Zwischen Ende der Kampagne und dem Isarschwimmen am 3. Juli liegt nur eine Woche – unsere Vorbereitungen laufen da also auf Hochtouren. Einige der UnterstützerInnen bekommen ihr Tauschgut direkt am Badetag, die restlichen Tauschgüter werden im Anschluss verschickt. Und dann planen wir fleißig weiter…einen Gestaltungswettbewerb, den 2. Münchner ISAR-POKAL und das 2. Münchner ISAR-TREIBEN – in der Hoffnung, unser optimistisch gestecktes Ziel, das permanente “richtige” Isarflussbad am 1. Juni 2018, eröffnen zu können.

 

Und hier könnt das Isarflussbad für einen Tag auf place2help direkt unterstützen: http://www.place2help.org/isarflussbad

17. Juni 2016 von place2help
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Neu im place2help-Team: unsere Community Builderin Aline Stenger

Seit 1. Juni 2016 verstärkt Aline Stenger das place2help München Team bei der Netzwerkbildung. Wir freuen uns riesig, denn Aline ist nicht nur wahnsinnig sympathisch, sondern sie hat obendrein genau die Dinge drauf, die wir brauchen: Kreativität, Kommunikationsstärke und den Willen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Damit Ihr sie näher kennenlernen könnt, haben wir ihr ein paar Fragen gestellt.

Bild Aline

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo kommst du her und was treibt dich an?

Ich bin Anfang 30, komme ursprünglich aus Heidelberg und lebe mittlerweile seit 7 Jahren in München. Der Wandel gesellschaftlicher Systeme hat mich schon immer sehr interessiert und mich letztlich auch zu meinem Studium der Soziologie und Erziehungswissenschaften gebracht.

Insbesondere in den letzten Jahren ist in meinen Augen ein Wandel in Deutschland zu spüren, den ich sehr spannend finde: Immer stärker geht es um Beteiligung, die Suche nach aktiver (An)Teilnahme und nach Sinnhaftigkeit.

Genau hier setzt das Prinzip von lokalem Crowdfunding an: Durch meine Beteiligung, leiste ich einen konkreten Beitrag für etwas, das für mich persönlich einen Sinn ergibt und mir eine aktive Teilhabe ermöglicht. Denn im Gegensatz zu einer anonymen Spende, sehe ich genau wo mein Beitrag ankommt und ich erhalte sogar noch ein Tauschgut zurück. Das finde ich klasse!

Wie bist du bei p2h gelandet und warum?

Wie vielen anderen, hat auch mir in meinem beruflichen Alltag ein wenig die Sinnhaftigkeit in meinem Tun gefehlt und ich hatte das Bedürfnis mich wieder stärker gesellschaftlich zu engagieren.

Ich würde mich als einen Menschen bezeichnen, der vor allem im Austausch mit anderen zu kreativer Hochform aufläuft. Der Grundgedanke von Crowdfunding entspricht somit sehr meiner eigenen Persönlichkeit.

Die Idee und das Konzept von place2help haben mich sofort begeistert. Durch die Verbindung von digitaler Plattform und persönlicher Netzwerkarbeit entsteht eine lebendige Community in München, die die Stadt mitgestalten kann. Da wollte ich unbedingt dabei sein.

Was machst du bei p2h und welche Ziele verfolgst du?

Bei place2help bin ich als Community Builderin tätig. Das heißt, ich versuche in erster Linie die Bekanntheit von place2help zu steigern und die Community zu vergrößern. Hierzu nutze ich zum einen mein eigenes Netzwerk und zum anderen meine fachliche Kenntnisse aus den Bereichen Marketing und Kommunikation. Und ich hoffe sehr, dass mir das gelingt: Denn in lokalem Crowdfunding sehe ich ein großes Potenzial, den aktuellen positiven Wandel in Deutschland voranzutreiben. Zusätzlich finde ich es toll, dass Menschen in München dazu ermutigt und dabei unterstützt werden, sich mit ihren Ideen aktiv an der Gestaltung ihrer Heimat zu beteiligen.

14. Juni 2016 von place2help
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Unsere Projekte im Gespräch: BeeVillage

Das Team von BeeVillage steckt kopfüber in der Fundingphase für Ihr Bienendorf in der Stadt. Wir haben mit den Machern über ihr Projekt gesprochen.

Erzählt uns doch kurz was zur Geschichte von BeeVillage. Wie ist die Idee entstanden, sich um die Bienen zu kümmern?

Der Verein beeionic e. V. Mensch hilft Biene – Biene hilft Mensch ist entstanden, um Menschen zusammen zu führen, die den Bienen Ihre tatkräftige oder finanzielle Unterstützung zukommen lassen wollen. beeionic möchte Bienen nach den aktuellen Erkenntnissen der Naturwissenschaften zur Seite stehen, um ihnen das Überleben in einer immer vielschichtiger bedrohlich werdenden Welt zu ermöglichen. Hier sollen Wege aus und mit der Tradition in eine Zukunft für Biene und Mensch entstehen. Bitte den Film „More than honey“ anschauen, der berührt, empört und lässt das beeionic-Engagement mit dem Projekt BeeVillage München verstehen.

 

Das Besondere sind ja die runden Bienenstöcke. Was ist an ihnen so anders als an den eckigen?

Möglichst der Natur am nächsten stehendes Imkern, das ist der Weg, den wir mit der Bienenkugel beschreiten wollen. Die Bienenkugel kommt auch dem Naturwabenbau am nächsten: indem man keine Bauhilfe in die runden Rähmchen einbaut, bauen die Bienen frei. Generell hat die Kugel als geometrischer Körper die geringste Oberfläche bei größtem Volumen, somit hat der Bien [Gesamtheit des Bienenvolkes; Anm. d. Red.] Platz, benötigt aber nicht so viel Heizenergie wie in den eckigen Beuten [künstliche Behausung eines Bienenvolks; Anm. d. Red.]. Die Thermodynamik in der Bienenkugel verhindert auch die Schimmelbildung. Zudem arbeiten wir bei der Bienenkugel mit Schubläden gefüllt mit Totholz. Damit bieten wir dem Bien das Material an, das er aus dem Wabenbau in hohlen Bäumen kennt. Das Holz wirkt nebenbei noch feuchtigkeitsregulierend und hilft ein gesundes Milieu in der Bienenkugel aufzubauen.

 

Warum habt Ihr Euch für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Das Resonanzprinzip hat uns zu diesem Finanzierungsmodell geführt. Sven von der Reith, mit seiner Familie ein begeisterter Bienenpate beim beeionic e. V., hat uns durch seinen persönlichen Kontakt zu place2help geführt. Damit hat er ein Tor zu einer interessanten Plattform mit engagierten Menschen geöffnet und somit dem Projekt BeeVillage München eine Heimat zur Finanzierung über eine Crowd gegeben. Das besondere an Crowdfunding ist das grenzenlose dynamische Entwickeln in die Welt der Interessierten, die selber über Ihr Verteilen und Weitersagen zu Akteuren für das Projekt in der Crowd werden, einfach genial!

 

Was habt Ihr bisher bei Eurer Kampagne erfahren oder gelernt und was möchtet ihr anderen Crowdfundern mit auf den Weg geben?

Die Crowd will informiert und angestoßen werden. Hier sollte man viel „Gehirnschmalz“ einfließen lassen und nicht die Zeit unterschätzen, die hierfür notwendig ist. Ein engagiertes place2help Team ist auf allen Ebenen des Crowdfunding-Prozesses ein wichtiger informierender und helfender Begleiter.

 

Wie geht es weiter, wenn die Fundingphase erfolgreich beendet wurde?

Dann werden die Bienenkugelhäuser schlüsselfertig positioniert und ihre Bewohner können einziehen um ihren Part der Projektarbeit auf zu nehmen. Des Weiteren wird alles Notwendige eingeleitet, damit BeeVillage München die Lebendigkeit bekommt, die als Basis für die zukünftigen Entwicklungen dient.

Und hier könnt ihre BeeVillage auf place2help direkt unterstützen: www.place2help.org/muenchen/projekte/beevillage-muenchen-bienenleben-in-der-stadt/

 

30. Mai 2016 von place2help
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place2help fragt. Robert Abend antwortet.

[„place2help fragt… “ ist ein festes Format dieses Blogs. Hier wollen wir Menschen, die sich für die Zukunft der Stadt einsetzen, eine Plattform geben, um Ihre Ideen und Gedanken für München zu präsentieren.]

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Robert Abend ist Vorstand der BörseGo AG

Robert Abend, geboren 1971, studierte Betriebswirtschaftslehre in Augsburg. Im Jahr 2000 gründete er gemeinsam mit Partnern die BörseGo AG. Heute ist er Vorstand des Münchner Mittelständlers und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Sowohl Privat- als auch Geschäftskunden setzen auf die fundierten Finanzinformationen und innovativen Technologielösungen der BörseGo AG, die unter anderem für ihr Finanzportal GodmodeTrader (www.godmode-trader.de) und die Investment- und Analyseplattform Guidants (www.guidants.com) bekannt ist.

 

Was verbindet die BörseGo AG mit München?

Seit unserer Gründung im Jahr 2000 haben wir unseren Firmensitz in München. Ähnelten unsere ersten Büros eher Wohnungen, arbeiten wir mittlerweile auf über 1.000 qm auf dem „Campus der Ideen“ in der „neuen balan“.  Und obwohl wir stetig wachsen, haben wir uns unseren familiären Charakter bewahrt. Das haben wir sicherlich mit der Stadt München gemeinsam. In den letzten 15 Jahren haben wir uns hier nicht nur ein gutes Netzwerk aufgebaut, sondern genießen auch das Münchner Lebensgefühl – die Biergärten, die Isar und die Nähe zu den Bergen.

 

Wenn Sie das Sagen hätten und Geld keine Rolle spielt: welches Projekt würden Sie in München realisieren?

Wir bekommen in unserer Branche natürlich immer wieder mit, wie wenig sich gerade junge Leute mit den Themen Geld, Geldanlage, Vorsorge fürs Alter etc. auseinandersetzen. Viel zu oft wird sich hier nur auf andere verlassen. Deshalb sollte an Schulen, in Projektgruppen oder Ähnlichem das Interesse geweckt und die Ausbildung gestärkt werden.

 

Welches Potenzial schlummert in München, das wir noch nicht oder noch nicht vollständig geweckt haben?

Ich denke dabei an Nachbarschaftshilfe im erweiterten Sinne. München als wichtiger Wirtschaftsstandort könnte hier besondere Modelle ins Leben rufen. So sollten Münchner Firmen Freiräume für ihre Angestellten schaffen, damit diese aktiv helfen können. Das Prinzip des Social Days hat sich ja längst etabliert und ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber was kann man an einem Tag pro Jahr wirklich erreichen? Warum die Mitarbeiter für sinnvolle Projekte nicht öfter, individueller  bzw. regelmäßiger freistellen?!

 

Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung für München in den nächsten 10 Jahren?

Einerseits ist es natürlich toll, dass München weiter wächst. Bis zu 1,7 Millionen Einwohner werden ja bis 2030 erwartet. Doch hat dieses Wachstum natürlich auch seine Schattenseiten. Die aktuell schon angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und in puncto Kinderbetreuung wird sich damit weiter verschärfen. Ich fürchte auch, dass es für den Mittelstand in München, der kein Anrecht auf z.B. geförderte Wohnungen hat, sich aber auch die hohen Mieten nicht leisten kann, immer schwerer wird. Die Arm-Reich-Schere wird sicherlich noch weiter auseinandergehen.

 

Was heißt unternehmerisches Engagement für Sie?

Auch nach rechts und links zu blicken. Unternehmen sollten sich nicht nur engagieren, weil das zum guten Ton gehört, sondern weil jeder Einzelne eine gesellschaftliche Verantwortung hat. Dabei muss die Unternehmensleitung das Engagement auch vorleben und die Mitarbeiter begeistern. Stimmt die Motivation, packen alle gemeinsam an, um erfolgreich zu helfen.

 

Welchen Beitrag kann eine Plattform wie place2help aus ihrer Sicht für einen lebenswerten und zukunftsfähigen Standort leisten?

Ganz wichtig ist das Mitspracherecht der Crowd. Jeder kann mitentscheiden, welche Projekte tatsächlich förderungswürdig sind. Außerdem gibt es für den Initiator weder ein finanzielles Risiko noch hohe bürokratische Hürden. Ich bin außerdem der festen Überzeugung, dass die Bereitschaft zu helfen wesentlich größer ist, wenn die Umsetzung transparent ist. Haben wir uns nach einer Spende nicht alle schon einmal gefragt, ob das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es soll!?

18. Mai 2016 von place2help
Kategorien: place2help fragt | Schreibe einen Kommentar

Coaching und Service bei place2help: individuell und ganz nah

Damit Dein Projekt raketenmäßig durchstartet!

Crowdfunding ist Arbeit, und zwar nicht zu knapp. Jeder, der sich näher mit der Frage beschäftigt, ob er sein Projekt über Crowdfunding finanzieren soll, weiß das. Und alle, die schon mal eine Crowdfunding-Kampagne gemacht haben, wissen, dass Sie den Zeit- und Arbeitsaufwand im Vorfeld unterschätzt haben.

Uff. Das klingt nicht gerade ermutigend. Aber stopp: nicht gleich aufgeben!

Trotz der vielen Arbeit ist Crowdfunding oft der richtige Weg, um ein Projekt zu finanzieren. Vor allem dann, wenn Du Dir noch Feedback von der Crowd zu Deinem Projekt erhoffst oder wenn Deine Kampagne Dich bei Deinen Zielgruppen bekannt macht.

Unsere Mission: aus guten Ideen umsetzungsfähige Projekte machen

Auf place2help wollen wir Dir den Weg für Deine Kampagne ebnen. Denn wir glauben daran, dass die Crowd einen wichtigen Beitrag leisten kann, um aus guten Ideen umsetzungsfähige und nachhaltig wirksame Projekte zu machen. Deshalb unterstützen wir unsere Projektinitiatoren umfassend bei der Planung und Durchführung der Crowdfunding-Kampagne. Das ist viel Arbeit – aber Arbeit, die sich auszahlt und Arbeit, die wir gerne tun!

Zu unseren Aufgaben gehört es auch, herauszufinden, ob ein Projekt das Zeug dazu hat, von der Crowd finanziert zu werden. Wir prüfen deshalb sehr genau und diskutieren mit dem Projektinitiator. Ob place2help die richtige Plattform für dein Projekt ist, muss Du entscheiden. Eine Entscheidungshilfe bietet Dir dieser Blogartikel.

Unser Beitrag zu Deiner Kampagne

Wenn wir an Dein Projekt glauben, beginnt die Arbeit für Dich – und für uns:

• Wir beraten Dich redaktionell bei Deinen Texten,
• helfen Dir bei der Bildauswahl und
• geben Tipps zum Pitchvideo.
• Wir besprechen mit Dir, welche Social-Media-Kanäle sich für die Kommunikation rund um Dein Projekt eignen und
• welche weiteren Gruppen in der virtuellen und realen Welt sinnvolle Zielgruppen Deiner Kommunikation sind.

Im Dialog entsteht so ein Marketingplan für Deine Kampagne, den Du Schritt für Schritt umsetzen kannst. Natürlich nutzen wir auch unsere Kanäle, um Dein Projekt zu promoten. Und weil wir nur handverlesene Projekte unterstützen, erhält Dein Projekt optimale Sichtbarkeit. Es kommt auch vor, dass wir PR-Aufgaben für Projekte übernehmen oder Artikel verfassen, wie für unser Projekt Muck – das Entdeckerdorf im München Blog From Munich with Love.

Der größte Mehrwert, den wir Dir bieten, liegt jedoch in der Vernetzung mit Partnern. Partner, die Dich auf unterschiedliche Weise bei Deinem Projekt unterstützen können, sei es durch Beratung, Service, Reichweite oder im Rahmen einer individuellen Kooperation. Hierbei greifen wir zum einen auf unser Partnernetzwerk zurück oder entwickeln mit Dir Ideen für Kooperationen und vernetzen Dich mit Unternehmen aus unserer Unternehmensdatenbank.

Unsere Empfehlung: Onlinekurs Crowdfunding-Master

Wer sich individuell und unabhängig von unserer Plattform mit der Kunst des Crowdfundings vertraut machen will, dem bietet place2help vergünstigten Zugang zum Onlinekurs Crowdfunding-Master von CSR-Ce. Für nur 44,00 € erhaltet Ihr Zugang zu umfassenden Lehrmaterialien mit zahlreichen Videos, Leitfäden und Checklisten. Alles, was Ihr wissen müsst, um Eure Kampagne erfolgreich durchzuführen: Grundlagen, Vorbereitung, Pitchvideo erstellen, Crowd aktivieren, Tauschgüter auswählen u.v.m.

Einfach anmelden beim Onlinekurs Crowdfunding-Master, auf „jetzt kaufen“ klicken und anschließend im Bestellformular den Gutscheincode CFM2016 eingeben.

Deine Ansprechpartnerin für Fragen:

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Alka Celić
T   089-88 98 95 38
M 0157-30 344 344
E   alka.celic@place2help.org

12. April 2016 von place2help
Kategorien: Allgemein | Schreibe einen Kommentar

place2help fragt. Fritz Lietsch antwortet.

[„place2help fragt… “ ist ein festes Format dieses Blogs. Hier wollen wir Menschen, die sich für die Zukunft der Stadt einsetzen, eine Plattform geben, um Ihre Ideen und Gedanken für München zu präsentieren.]
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Fritz Lietsch ist Social Entrepreneur, Geschäftsführer des ALTOP Verlages und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften.

Was verbindet Sie mit München?

Mit München verbinde ich Heimat, da ich nicht weit von hier aufgewachsen bin. Ich liebe die Stadt, die Berge und die Seen. Egal, wo ich zuvor unterwegs war, in Berlin, Amsterdam oder Bangkok: nach München zurückzukehren bedeutet für mich immer heim zu kommen.

Wenn Sie das Sagen hätten und Geld keine Rolle spielt: welches Projekt würden Sie in München realisieren?

Ich würde ich zwei konkrete Projekte in Angriff nehmen:

Erstens: einen S- bzw. U-Bahn Ring mit einem Münchner Südbahnhof (da wo er früher logischerweise einmal war) und ggfls. einem „Nordbahnhof“. Eine solche „Circle-Line“, wie sie fast jede Stadt hat, würde die „Stammstrecke“ entlasten und Unfälle bzw. Staus im Tunnel und Verspätungen verhindern.

Zweitens: München zu einer autofreien Innenstadt verhelfen. Städte sind ohnehin kein Paradies für Autofahrer. Parkplätze sind knapp und teuer, die Geräusch- und Schadstoffemissionen sind hoch und das Autofahren in der Stadt ist mit Stress verbunden. Ich bin sicher, dass dies den Geschäften in der Innenstadt keineswegs schaden – sondern mittelfristig sogar nutzen wird. Zusätzlich würde ich den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen bzw. neu planen und eine Stadt der kurzen Wege realisieren. Vor allem das Fahrrad und auch Seil- und Straßenbahnen könnten hier eine wichtige Rolle spielen. Doch am wichtigsten ist es, einen Bewusstseinswandel bei den Menschen anzustoßen und den Traum einer neuen Stadtkultur in die Herzen der Menschen zu pflanzen.

Welches Potenzial schlummert in München, das wir noch nicht oder noch nicht vollständig geweckt haben?

München als Weltstadt mit Herz hat großes Potenzial. Unter dem Motto „Leben und leben lassen“ können die Bürger, flankiert von erfolgreichen Unternehmen und visionären Politikern und mit Hilfe von place2help, viel bewegen. Es war immer mein Traum, München zur Hauptstadt einer „neuen Bewegung“ zu machen. Einer Bewegung der Toleranz, der Kreativität und der Zukunftsfähigkeit für Mensch und Umwelt. Mit diesen Attributen kann man ganz neue Lösungen schaffen: Von der gebäudeintegrierten Landwirtschaft, essbaren Grünflächen, lokaler Energieerzeugung bis hin zum Teilen von Autos, Werkzeugen, Wohnraum und vielem mehr. Es gibt so viele Lösungen, für die ich mich seit dreißig Jahren einsetze und die jetzt nach und nach Realität werden. Oft werde ich deshalb als Visionär oder Innovationsspezialist bezeichnet – aber aus meiner Sicht entspringen die erforderlichen Schritte ganz einfach dem logischen Menschenverstand. Man muss es einfach nur anpacken und seinem Herzen folgen.

Was ist die aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung für München in den nächsten 10 Jahren?

Das Wachstum verkraften! Eine der großen Herausforderungen ist dabei, dass die Versiegelung von Grünflächen nicht weiter zunimmt. Deshalb muss der Fokus auf Gebäudesanierung und Verdichtung gelegt werden, anstatt zunehmend Grünfläche in Wohn- oder Gewerbefläche bzw. Straßen und Bahntrassen umzuwandeln. Deshalb ist hier ein visionäres Stadtentwicklungs- und Verkehrskonzept für den gesamten Großraum München gefragt.

Was heißt Engagement für Sie?

Engagement bedeutet für mich, dass man kritisch reflektiert und sich dann aktiv für die Dinge einsetzt, an die man glaubt. Dabei zählt jeder noch so kleine Beitrag. Keiner von uns kann allein die Welt verändern. Aber wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, kann Großes entstehen. In meinem neuen Buch „Zukunft gewinnen“! zitiere ich dazu Albert Einstein der sagt: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“. Wir sind also alle für unsere Zukunft und die unserer Kinder verantwortlich und nichts macht mehr Spaß als diese aktiv zu gestalten.

Welchen Beitrag kann eine Plattform wie place2help aus ihrer Sicht für einen lebenswerten und zukunftsfähigen Standort leisten?

Ich glaube daran, dass man Großes für seine Stadt bewegen kann, wenn die gesellschaftlichen Kräfte gebündelt werden. Genau das realisiert place2help für München. Die Crowdfunding-Plattform unterstützt explizit Projekte, die München lebenswerter und zukunftsfähiger machen und aktiviert mit vielfältigen Maßnahmen die lokale Gemeinschaft. So kann mittelfristig ein wirkungsvolles Instrument zur Gestaltung unserer Stadt entstehen, das nach demokratischen Prinzipien funktioniert und all jenen zur Verfügung steht, die gute Ideen für München haben. place2help ist für mich ein Vorzeigeprojekt für regionales Crowdfunding und ein Instrument einer nachhaltigen Regionalentwicklung, das maximale Unterstützung verdient.

www.forum-csr.net

www.eco-world.de

25. Februar 2016 von place2help
Kategorien: place2help fragt | Schreibe einen Kommentar

place2help startet Community-Builder-Programm

Regionales Crowdfunding mit place2help bedeutet für uns mehr, als nur eine Plattform im Internet bereitzustellen. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist es, eine Community aufzubauen, die die Kraft hat, in München wirklich etwas zu bewegen. Dazu gehört nicht nur eine schlagkräftige Crowd, sondern auch ein interdisziplinäres Netzwerk an Partnern, die sich je nach Ressourcen und Kompetenz einbringt und die Projekte auf place2help unterstützt.

Mithilfe unseres Community-Builder Programms möchten wir die Münchner place2help-Community weiter ausbauen und vernetzen.

Das erwartet Dich:

  • Du gibst place2help München ein Gesicht und hilfst uns dabei, die Community auszubauen.
  • Du wirst Teil des Teams, denkst mit und bringst Dich mit Ideen ein.
  • Du bist präsent auf ausgewählten Events und erzählst von place2help.
  • Du initiierst und pflegst Kontakte mit Projektträgern, Multiplikatoren und Unternehmen.

 Das bist Du:

  • Du identifizierst Dich mit München und möchtest etwas in Deiner Stadt bewegen.
  • Du bist engagiert und gut vernetzt.
  • Du kommunizierst gerne und kannst Menschen begeistern.
  • Du investierst zwischen zwei und fünf Stunden pro Woche in place2help.

Das bieten wir:

  • Du nimmst an unserem Community-Builder Workshop teil und wirst zum Crowdfunding-Experten.
  • Du übernimmst eine spannende Aufgabe mit kreativen Spielräumen und freier Zeiteinteilung.
  • Mit Deinen Anregungen gestaltest Du place2help München mit.
  • Du kannst Gutes und Innovatives tun und dabei zugleich viele interessante Kontakte knüpfen.
  • Du wirst Teil unseres Teams und der großen Weltveränderer-Community
  • Geld: Können wir leider nicht bieten, aber Ruhm und Ehre und eine tolle Referenz. Und wer weiß, was sich in Zukunft so ergibt.

Willst Du mit uns Großes bewegen?

Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbungsunterlagen an info@place2help.org bis zum 31.03.2016

Deine Ansprechpartnerin für Fragen:

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Alka Celić
T   089-88 98 95 38
M 0157-30 344 344
E   alka.celic@place2help.org

 

24. Februar 2016 von place2help
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place2help fragt. Martin Schäfer antwortet.

[„place2help fragt… “ ist ein festes Format dieses Blogs. Hier wollen wir Menschen, die sich für die Zukunft der Stadt einsetzen, eine Plattform geben, um Ihre Ideen und Gedanken für München zu präsentieren.]
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Martin Schäfer mit seiner Frau Julie von Emanate PR (Bild: Markus Schlaf)

Martin Schäfer ist persönlich haftender Gesellschafter der Rudolf Schäfer KG und leitet gemeinsam mit seinem Vater Erich Schäfer das im Jahre 1922 gegründete Münchner Immobilienunternehmen. Er ist im Vorstand des Immobilienverband Süd (IVD) und seit 2011 in der Vollversammlung der IHK München und Oberbayern.

Was verbindet Sie mit München?

Mein Großvater gründete 1922 die Rudolf Schäfer KG in München, meine gesamte Familie ist in München geboren und lebt hier. Auch den Großteil der Wohn- und Gewerbeeinheiten, die wir verwalten, befindet sich im Großraum München. Und nebenbei bemerkt liebe ich München und kann mir keinen schöneren Ort zum Wohnen vorstellen.

Wenn Sie das Sagen hätten und Geld keine Rolle spielt: welches Projekt würden Sie in München realisieren?

Eines der größten Probleme Münchens ist bekanntlich der knappe Wohnraum: die Bevölkerungszahl steigt durch Zuzug und die persönlichen Platzbedürfnisse steigen durch zum Beispiel vermehrte Single-Haushalte. Gegensteuern könnte man hier durch Erweiterung der Stadtgrenzen. Das heißt, neues Bauland auszuweisen, die notwendige Infrastruktur bereit zu stellen (z.B. öffentlicher Nahverkehr) und Bautätigkeit durch öffentliche Mittel zu fördern bzw. zu realisieren. Wie so etwas funktionieren kann, zeigt zum Beispiel die Umwidmung des alten Messegeländes.

Welches Potenzial schlummert in München, das wir noch nicht oder noch nicht vollständig geweckt haben?

Das größte, noch schlummernde Potenzial sehe ich bei den Münchnern selbst. Es müsste noch stärker an das soziale Engagement in der teils vermögenden Bevölkerung appelliert werden und das in jeder Hinsicht: sei es finanzielle Unterstützung, persönlicher Einsatz oder die Nutzung von Beziehungen.

Was ist die aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung für München in den nächsten 10 Jahren?

In den nächsten zehn Jahren und sicherlich noch darüber hinaus wird München weiter wachsen. Und für die steigende Zahl an Münchnerinnen und Münchnern müssen die notwendigen Lebensräume geschaffen werden – und hierbei spreche ich nicht nur von Wohnraum, sondern auch von allem drum herum: Krankenhäuser, Kindertagesstätten und -gärten, etc.

Was heißt Engagement für Sie?

Engagement bedeutet für mich, nicht zu fragen „was kriege ich dafür?“, sondern „was kann ich tun?“. Daher ist es mir wichtig, dass die Rudolf Schäfer KG soziale Projekte in München unterstützt und ich mich selber auch mit meiner Expertise für die Belange der Stadt ehrenamtlich einbringe.

Welchen Beitrag kann eine Plattform wie place2help aus ihrer Sicht für einen lebenswerten und zukunftsfähigen Standort leisten?

Das Konzept von place2help besticht durch die Nähe zu den Münchnerinnen und Münchnern und es kann wertvolle Denkanstöße für die Stadtverwaltung liefern. Ich denke, nur gemeinsam, sprich im Dialog, – und diesen ermöglicht place2help – können wir einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen München leisten. Daher freue ich mich, dass die Rudolf Schäfer KG Gründungsmitglied von place2help ist.

17. November 2015 von place2help
Kategorien: place2help fragt | Schreibe einen Kommentar

Ist place2help München die richtige Plattform für Dein Projekt?

Die Wahl der geeigneten Crowdfunding-Plattform ist eine wichtige Entscheidung, die Du als Projektinitiator treffen musst. Eine gute Übersicht über vorhandene Crowdfunding Plattformen findest Du hier. Die wichtigsten Fragen, die Du Dir bei Deiner Entscheidung stellen solltest, haben wir Dir im Folgenden zusammengestellt.

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1. Wo ist deine Crowd?

Je nachdem, ob Du mit Deiner Kampagne eine internationale, nationale oder eher regionale Crowd erreichen willst, kommen unterschiedliche Plattformen für Dich in Frage.

place2help München ist dann die richtige Plattform für Dich, wenn Deine Zielgruppe im Münchner Raum zu finden ist. Denn place2help aktiviert mit vielfältigen Maßnahmen die lokale Crowd, vernetzt Dich also genau mit Deiner Zielgruppe.

 2. Welche Art von Projekt willst Du finanzieren?

 Mittlerweile gibt es viele verschiedene Crowdfunding-Plattformen, die sich z.T. durch ihre Spezialisierung auf ein bestimmtes Thema voneinander unterscheiden. Spezialisierte Anbieter gibt es beispielsweise für Musikprojekte, Sportvereine, Journalismus, Nachhaltigkeit etc. Der Vorteil spezialisierter Plattformen liegt darin, dass sie – zumindest potenziell – die jeweilige Zielgruppe gezielter ansprechen.

Oft ist es allerding so, dass bei der Zielgruppendefinition räumliche Kriterien eine größere Rolle spielen als thematische. Wenn Du also einen urbanen Garten in München realisieren willst, musst Du entscheiden, was in Deinem individuellen Fall wichtiger ist: der Zugang zur nationalen Nachhaltigkeitsszene über eine Themenplattform oder der Zugang zu lokalen Communities über place2help München.

place2help München ist dann die richtige Plattform für Dich, wenn Dein Projekt lokale Ausstrahlung hat und wenn es München lebenswerter und zukunftsfähiger macht. Denn place2help aktiviert nicht nur die lokale Crowd im Allgemeinen, sondern auch verschiedene thematisch verankerte Communities. Davon profitieren lokale Projekte mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.

3. Passt das Image derCrowdfunding Plattform zu Dir und Deinem Projekt?

 Deine Zielgruppen werden Dich nur über eine Plattform unterstützen, die ihnen vertrauenswürdig und sympathisch ist.

Sicherheit und Zuverlässigkeit für die Unterstützer sind extrem wichtige Leitkriterien für place2help. Im Gegensatz zu den meisten anderen rewarded-based und donation-based Crowdfunding-Plattformen durchläuft jedes Projekt auf place2help deshalb einen mehrstufigen Prozess der Qualitätssicherung. Mehr dazu findest Du in unseren FAQs.

4. Welchen Service bietet Dir die Plattform?

 Schau genau hin, ob und inwieweit Dich die Plattform individuell bei Deiner Crowdfunding-Kampagne begleitet.

place2help unterstützt seine Projektinitiatoren durch individuelle Beratung und durch die Vernetzung mit Partnern aus unserem interdisziplinären Netzwerk, z.B. pro-bono-Partnern, Experten für Dein Thema, Multiplikatoren oder engagierten Unternehmen. Einmal monatlich bieten wir einen Stammtisch für persönliche Gespräche und Erfahrungsaustausch.

 5. Welche Reichweite bietet Dir die Plattform?

 Wie groß ist das Unterstützerpotenzial, das über die Plattform kommt und nicht durch Deine eigenen Aktivitäten? Diese Frage lässt sich natürlich nur individuell für Dein Projekt beantworten.

place2help München bietet Dir mehr Reichweite als nationale Plattformen, wenn Dein Projekt Zielgruppen im Münchner Raum anspricht. Wir vermarkten die Plattform lokal über unsere eigenen Medien, sprechen gezielt Multiplikatoren in der Region an, informieren regelmäßig die lokalen Medien und stellen place2help auf Veranstaltungen vor.

6. Was kostet das Crowdfunding auf den Plattformen?

 Projektinitiatoren müssen beim Crowdfunding eine Provision an die Plattform zahlen und die Transaktionsaktionen tragen, die bei den jeweiligen Zahlungsanbietern entstehen. Wir haben im Folgenden die entstehenden Kosten der Plattformen Indiegogo, Kickstarter, Startnext, Wemakeit und Visionbakery im Vergleich zu place2help zusammengefasst.

Provisionen

Bis auf startnext handelt es sich bei den Provisionsmodellen um Gebühren, die nur im Erfolgsfall erhoben werden. Sie werden nur fällig, wenn die Projekte erfolgreich finanziert wurden. Je höher der Wert ist, den die Plattformen für den Projektträger schaffen, desto größer ist die Provision. Auf startnext kann der Unterstützer eine freiwillige Abgabe zahlen, die unabhängig vom Projekterfolg ist. Gerechnet auf den Gesamtumsatz ist dies nach eigenen Angaben ein Anteil von 5,1%.

 

Long Story short: Darum place2help

Wenn Dein Projekt den Kriterien von place2help entspricht, dann ist place2help Deine Plattform:

  • Lokale Crowd, lokale Medienpräsenz für Dein Projekt
  • Lokales Netzwerk, interessante Partner für Dein Projekt
  • Kostenfreies Basis-Coaching
  • Zuverlässige Qualitätsstandards
  • Geringe Kosten, und zwar nur im Erfolgsfall

Du bist dabei? Prima! Dann stell‘ uns Deine Idee hier vor!

 

04. November 2015 von place2help
Kategorien: Allgemein | 1 Kommentar

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